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Im Jahr 1835, zu Zeiten des Kaisertums Österreichs, wurde der damalige Privatgarten der heutigen Villa Wertheimstein nach den Plänen des Bauherrn Rudolf von Arthaber angelegt. 1867 erstand der Namensstifter Leopold von Wertheimstein den prachtvollen Park samt der Villa. Von Beruf war er Bankier, Finanzrat und Konsul sowie darüber hinaus ein Vertrauensmann Rothschilds und enger Freund Metternichs.

Leopold von Wertheimstein war einer jener Großbürger, die mit Vorliebe in Kunst und Literatur investierten und deren Salons zu der großen kulturellen Blüte der Ringstraßenepoche beitrugen. Zu seinen ständigen Gästen zählten Berühmtheiten wie Liszt, Rubinstein, Brahms, Grillparzer, Ferdinand von Saar sowie auch der Dichter Eduard von Bauernfeld. Wertheimsteins Tochter Franziska vermachte 1908 die historische Villa samt Park der Stadt Wien mit der Auflage, den Park stets als öffentliche Grünfläche zu erhalten.